Weitere Analysen

Oberflächenverunreinigungen

Verunreinigungen in filmischer Form können nachfolgende Produktionsschritte wie Füge- und Verbindungsprozesse aber auch Beschichtungsvorgänge erheblich beeinflussen. Entsprechend entstehen immer häufiger Fragestellungen welche filmischen Verunreinigungen in Art und Quantität auf Bauteilen vorhanden sind. Die Spanne reicht von Bearbeitungsrückständen aus spanenden Prozessen bis hin zu Konservierungsmittel wie Korrosionsschutz, Fette, Öle oder Wachse. Aber auch Tensid-Rückstände oder Salze aus Reinigungsprozessen gelangen mehr und mehr in den Fokus. Von der gravimetrischen Bestimmung bis zur Spurenanalytik sind wir bestens gerüstet, organische Rückstände auf Bauteiloberflächen zu detektieren.

Ausstattungen / Analysetechnik:

  • Rotationsverdampfer für die Probenvorbereitung zur Restöl- oder Restfettbestimmung
  • Überprüfung der Oberflächenbenetzung mittels Kontakwinkelmessung (Oberflächenspannung / Oberflächenenergie)
  • Thermoextraktion + Analyse mittels GC/MS: Hierbei werden filmische Verunreinigungen von zu untersuchenden Produkten ausgeheizt und auf einen Träger überführt, der anschließend analysiert wird, um die Rückstände klassifizieren und quantifizieren zu können
  • Bestimmung von Salzen

Restmagnetismus

Remanenter Magnetismus auch Restmagnetismus genannt, kann dazu führen, dass ferromagnetische Partikel auf Bauteiloberflächen anhaften können und dadurch die Funktion bzw. die Weiterverarbeitung gestört werden kann.

Partikuläre Verunreinigungen in Flüssigkeiten

Partikuläre Rückstande beispielsweise in einem hydraulischen System können in hoher Anzahl zu erhöhtem Verschleiß innerhalb des Systems führen.

Zur Bewertung des Partikelaufkommens in Flüssigkeiten gibt die DIN ISO 4405, 4406 und 4407 Methoden vor, mit deren Hilfe die Partikelanzahl bestimmt wird.

Dies kann erfolgen mittels:

  • Gravimetrischer Analysen
  • Automatisierten lichtmikroskopischen Analysen
  • Direktanalysen mittels Flüssigkeitspartikelzählern